3 x Bronze bei der Deutschen Altersklassenmeisterschaft für den ESV Flügelrad Nürnberg

Am heißesten Mai-Wochenende fanden vom Freitag, 26. bis Sonntag, 28. Mai 2017 die Deutschen Altersklassenmeisterschaften in Solingen statt. Somit hatten die „Oldies“ nicht nur mit anstrengenden Spielen zu kämpfen, sondern mussten auch der enormen Hitze in der Turnhalle trotzen.

 

Am Freitag fanden alle Einzel statt, indem die ESV-Teilnehmer Stefan Tatar (O35) und Florian Körber (O40) teilnahmen. Stefan hatte leider kein Losglück und musste sich gleich in der 1. Runde dem späteren Vizemeister Ronald Huber geschlagen geben. Florian Körber kämpfte sich ins Viertelfinale vor und musste sich hier ebenfalls dem souveränen späteren Deutschen Meister und aktuellem Vize-Europameister 2016 (O35) Thorsten Hukriede geschlagen geben.

 

Die Doppel wurden am Samstag ausgetragen, wo sich Florian Körber und Sascha Firth in der Altersklasse O40 nach zwei Dreisatz-Siegen bis ins Halbfinale durchkämpfen. Dort unterlagen sie sehr unglücklich in einem sehr knappen Match mit 21:19, 18:21 und 19:21 den späteren Dt. Vizemeistern. Stefan Tatar hatte mit Partner Peter Pinzer abermals viel Pech in der Auslosung und musste sich in einem relativ engen Spiel mit 16:21, 22:20 und 16:21 den späteren Halbfinalisten Steffen Hornig/Arnd Vetters geschlagen geben. Thomas Nirschl greifte ebenfalls im Herrendoppel eine Altersklasse tiefer (O35) mit dem jüngeren Partner Felix Hoffmann (TSV Neubiberg) ins Turniergeschehen ein. Nach klaren Siegen in den ersten beiden Spielen stand man sich leider bereits im Halbfinale den aktuellen Europameistern (O35) Thorsten Hukriede/Hendrik Westermeyer gegenüber. Nachdem bis Mitte des 1. Satzes das Spiel ausgeglichen gestaltet werden konnte, verlor man nach der 1. Pause leider komplett den Faden und fand nie mehr ins Spiel, so dass letztlich eine enttäuschende, relativ klare Niederlage und der 3. Platz zu Buche standen.

 

Am Sonntag wurde dann noch die letzte Disziplin, das Mixed ausgetragen, wo der einzige ESV-Teilnehmer Thomas Nirschl durch eine Spielerverletzung kurzfristig im Mixed O40 teilnehmen konnte. Nachdem die beiden ersten Runden mit Partnerin Silke Schneider (TSG Dossenheim) gut gemeistert wurden, stand man leider durch eine unglückliche Auslosung bereits im Halbfinale in einem vorgezogenen Finale den Topgesetzten Michaela und Thorsten Hukriede gegenüber. In einen ausgeglichenen, spannenden und hochklassigen Match musste man sich leider äußerst knapp den späteren Deutschen Meistern mit 21:14, 9:21 und 18:21 geschlagen geben, so dass letztlich erneut die Bronzemedaille für Thomas erreicht wurde.

 

Mit den Halbfinal-Teilnahmen sicherte man sich die Möglichkeit, an den Weltmeisterschaften der Altersklassen O35-O75, die vom 11.-17. September 2017 in Cochin (Indien) stattfinden, teilzunehmen. Falls der Deutsche Badminton Verband die ESV-Teilnehmer nominiert, werden Thomas, Florian und Sascha die einmalige Möglichkeit nutzen und in Indien an den Start gehen. Bis dahin heißt es, den Fitnesszustand in den kommenden Sommermonaten nochmal erneut zu steigern um gut vorbereitet bei den Altersklassen-Weltmeisterschaften 2017 auf Medaillenjagd gehen zu können.

 

Bericht: T. Nirschl

Merken

Nachbetrachtung zur südostdeutschen Mannschaftsmeisterschaft der Schüler

Abseits des ergebnistechnischen Berichts, den Lukki (der nicht dabei war) verfasste, möchte ich hier mal meine Eindrücke und Erlebnisse beim „Ausflug“ zum und beim Turnier in Annaberg-Buchholz wiedergeben.

 

Schon auf der 3-stündigen Hinfahrt hatte ich sofort das Gefühl, dass ich es mit unserer 1. Schülermannschaft mit einer in sich geschlossenen, kameradschaftlichen und hochmotivierten Truppe zu tun hatte, die fest entschlossen war, auf keinen Fall ohne Erfolg wieder nach Hause zu fahren.

Daumen hoch fürs Nürnberg Team!

Am Ziel, einer Jugendherberge, angekommen gab es dann Abendessen (es war schon 19.00 Uhr), danach wurde noch etwas Fußball von einigen Jungs gespielt, andere unterhielten sich noch bis es dann auch schon Zeit war, auf die Zimmer zu gehen.

Am nächsten Morgen, dem 1. Spieltag, konnte es die Mannschaft (inkl. zweier Mädchen natürlich) nach dem Frühstück kaum erwarten die 17 km vom Quartier zur Halle hinter sich gebracht zu haben, damit es endlich losgehen konnte.

Für mich war hochinteressant zu verfolgen, wie unter der Leitung von Jens Näser und der gesamten Truppe die Mannschaftsaufstellung und der Spielplan erstellt wurden.

Als es dann endlich losging und wir in eine Gruppe mit dem Baden-Württemberg-Meister und dem zweiten von Sachsen gelost wurden, hatte ich nach dem ersten Ballwechsel sofort das Gefühl, dass keiner von uns gewillt war auch nur einen Punkt zu verschenken.

In beiden Partien gingen wir auf die Schnelle jeweils mit 5:0 in Führung und hatten damit beide Konkurrenzen frühzeitig für uns entschieden und das Halbfinale erreicht. Dass wir im ersten Spiel dann noch 2 Niederlagen hinnehmen mussten und dadurch „nur“  6:2 gewannen, wurmte zwar die beteiligten Spieler etwas, aber es war unerheblich.

Eine Partie möchte ich aus diesem Spiel noch erwähnen, weil sie zeigt, wieviel Teamgeist in der Truppe steckt. Als Luka sein Einzel spielte und den 1. Satz gewann, verlor er im „Zweiten“  den Faden und den Satz. Als er im „Dritten“ eigentlich schon aussichtslos zurück lag und zudem völlig die Nerven verlor, griff die Truppe von der Tribüne aus ein und trieb Luka durch Anfeuerung von Punkt zu Punkt. Luka packte sein Kämpferherz aus und gewann noch 29:27!

Luka Nedic in Aktion

Dass Luka am Ende des Turniers auch noch der erfolgreichste Spieler mit 7 Siegen in 7 Spielen war, sollte aber trotzdem nur als Randnotiz vermerkt werden, da wir ja ein Team sind und den Mannschaftserfolg anstrebten.

 

Der Sachsen-Zweite im 2. Gruppenspiel war, um ehrlich zu sein, kein Prüfstein für uns und wir gewannen 8:0.

Nachdem dass Kampfgericht entschied, das Halbfinale noch am selbigen Tag auszutragen, kam uns dies sehr gelegen, da wir allesamt gutgelaunt, voller Tatendrang und extrem euphorisch waren. Da kam uns der Sachsen-Meister als Gegner gerade recht, obwohl wir etwas vorgewarnt waren, da dieser gegen unseren Dauerrivalen aus Neubiburg „nur“ 3:5 verlor.

Doch dem Siegeswillen, den die Mädel`s und Jung`s an diesem Tag zeigten, hatten sie nichts entgegen zu setzen. Wir siegten ohne Satzverlust 8:0. Damit war nicht nur die Endspielteilnahme für den nächsten Tag erreicht, sondern auch schon die „Quali“ für die Deutsche Meisterschaft gesichert.

 

Am Abend haben wir beschlossen in eine Pizzeria zur fahren, uns für den nächsten Tag zu stärken und bei guter Laune, viel Spaß und Lachen den erfolgreichen Tag ausklingen zu lassen. Eines haben wir uns an diesem Abend noch gemeinsam versprochen, nämlich dass wir jetzt alles wollen und nichts unversucht lassen um die Meisterschaft zu gewinnen.

Zurück in der Unterkunft ließ ich den Tag für mich nochmal Revue passieren und musste feststellen, dass diese Mannschaft außer Bus-Fahren einfach alles kann. Sie kann super Badminton spielen, sie kann sich organisieren, sie kann sich gegenseitig coachen und sie kann sich benehmen. Wenn ich gesehen habe, wie sich bei den Spielen anderer Teams ständig 2,3,4 Trainer und Betreuer um die Felder herum aufhielten und in den Pausen auf die Spieler einredeten, dann war es bei uns regelrecht wohltuend mit anzusehen, wie die Mannschaft das völlig unaufgeregt selbstständig regelt, in dem sich immer einer oder eine die nicht gerade nicht im Einsatz war um das Coaching kümmerte. Das klappte super. Dies ist sich auch der Erfahrung geschuldet, die diese Spieler auf diesem Niveau schon mitbringen.

 

Der Sonntag begann dann mit dem Endspiel gegen unsere „Freunde“ aus Neubiburg und er begann anders, als wir es gewohnt waren und es uns vorgestellt hatten. Im Nu lagen wir 0:2 hinten.

In einem hochklassigen und dramatischen Match verlor unser HD mit Jens und Matthias gegen Blaumoser und U-15 Nationalspieler Kilian Maurer im 3. Satz 22:24. Gleichzeitig verlor unser DD mit Milena und Kirsten nach ebenfalls großer Gegenwehr in 2 Sätzen. Das 2. HD gewannen Daniel und Luka in 2 Sätzen und brachten uns wieder ins Spiel zurück.

Als im DE Milena den 1. Satz abgab, sich im zweiten den Oberschenkel zerrte und so gehandicapt das Spiel verlor, lagen wir wieder 1:3 hinten. Dann stand das 1. HE zwischen Matthias und dem für mich alles überragenden Top-Spieler Kilian Maurer an. Eigentlich durften wir nicht verlieren, das wäre die Entscheidung gewesen. Aber ich hatte wenig Hoffnung. Doch da kannte ich Matthias eben doch noch nicht gut genug. Der fegte den Nationalspieler im 1. Satz mit 21:7 regelrecht vom Feld. Um ehrlich zu sein, muss man schon anmerken, dass Kilian im 1. Satz Fehler ohne Ende produzierte, was Matthias nach dem Spiel auch so eingestand. Der 2. Satz wurde zur Dramatik pur. Matthias spielte weiter groß auf und führte 14:7 bis plötzlich der Faden riss. Er musste 9 Punkte in Serie gegen sich nehmen und lag nun 15:16 hinten. Dann bäumte er sich nochmal auf und konnte das Ruder nochmal herumreißen und gewann letztendlich 21:19. Das war das 2:3 und wir waren wieder dran.

Matthias Schnabel

Das 2. Und 3. HE waren von uns fest als Siege eingerechnet und so kam es dann auch. Luka und Jens gewannen jeweils in 2 Sätzen und es stand 4:3 für uns.

Jens Näser , Foto: Agung Wulandoko

Jetzt stand nur noch das MX aus.

Für den Fall, dass wir das MX verlieren würden, begannen wir schon mit dem Zählen der Sätze und kamen zu dem Ergebnis, dass wir einen Satz vorne waren und eigentlich schon gewonnen hatten.

Das MX haben Kirsten und Daniel dann tatsächlich, wenn auch etwas überraschend verloren, aber „nur“ in 3 Sätzen, so dass wir letztendlich beim Spielstand 4:4 und einem Satzverhältnis von 10:8 der Sieger waren.

Kirsten Helmsauer, Foto: Bernd Bauer

Letztlich bleibt zu bemerken, dass es ein klasse Wochenende mit einer klasse Mannschaft war, von der es keinen Einzelnen herauszuheben gilt. Jeder und Jede waren für diesen Erfolg gleich wichtig.

Milena so wie Kirsten

Jens wie Matthias

Daniel und Luka wie Lino

 

Ich kann nur jedem unserer Nachwuchsspieler raten, sich mächtig ins Zeug zu legen, um einen der freien Plätze, die durch das Ausscheiden von Kirsten, Matthias und Jens entstehen, zu ergattern.

Man kann stolz sein in dieser Truppe mitspielen zu dürfen!

 

Viel Erfolg bei der „Deutschen“  wünscht Harald…

 

Bericht: H. Bausch

Merken

Merken

Merken

Dreifaches Finale für Daniel Kroll!

Konstanz/Nürnberg – Die Südostdeutschen Meisterschaften sind immer auch eine Leistungsschau der Landesverbände Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern. Auch bei der diesjährigen Meisterschaft konnten die bayerischen Athleten überzeugen und sicherten sich insgesamt 14 von 20 möglichen Titeln. Der ESV Flügelrad Nürnberg war mit insgesamt sieben Athleten am Start und konnte sich damit über eine absolute Rekordbeteiligung freuen.

Daniel Kroll, der über das Projekt “Badminton für Kids – Kids für Badminton” an den Landesleistungsstützpunkt nach Nürnberg wechselte, schaffte dabei dreimal den Einzug ins Finale und damit gleichzeitig die dreifache Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft U13 in Hamburg. Im Mixed holte er mit seiner Partnerin aus Möhrendorf, Katharina Rudert, ohne Satzverlust den Meistertitel. Im Doppel unterlag er jedoch mit seinem Vereinskollegen, Lino Degenkolb, im Finale einer Paarung aus Baden-Württemberg. Trotzdem sicherten sich Lino und Daniel die Vizemeisterschaft und direkte Qualifikation. In der Einzelkonkurrenz setzte sich Kroll nach zwei Dreisatzsiegen im Viertelfinale gegen seinen Doppelpartner Degenkolb durch und gewann anschließend im Halbfinale gegen den auf 2 gesetzen Tausch (BWBV). So mit zog er ins Finale ein, welches er in zwei Durchgängen verlor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Daniel Kroll und Katharina Rudert, Bild: Bernd Bauer)

Im Bereich U15 gab es gleich drei weitere Medaillen für den Nürnberger Club. Neuzugang Matthias Schnabel spielte auf seinem ersten Einzelturnier für den ESV Flügelrad Nürnberg und sicherte sich die Vizemeisterschaft im Einzel. Im Finale unterlag er, wie bereits auf der Deutschen Rangliste im Oktober 2016, seinem künftigen Doppelpartner, Justin Seibel (TSV Neuhausen-Nymphenburg). Jens Näser, der von unserem Talentscout, Lukas Gunzelmann, in der 2. Klasse entdeckt und gesichtet wurde, spielte sich dank eines nervenstarken Dreisatzsieges mit 22:20 im dritten Satz ins Halbfinale. Kirsten Helmsauer erwischte wohl ihren besten Tag. Im Einzel unterlag sie im Viertelfinale der an 1 gesetzten Zimmermann in drei engen Durchgängen und machte das Spiel bis zum Schluss spannend. Im Doppel spielte sie sich mit Partnerin Tanja Preller (TSV Lauf) auf den Bronzeplatz.

(Kirsten Helmsauer, Bild: Bernd Bauer)

In Der Altersklasse U19 schaffte Vanessa Seele einen weiteren Meistertitel für den ESV Flügelrad Nürnberg. Im Einzel dominierte sie die Konkurrenz und blieb ohne Satzverlust. Im Doppel erreichte sie mit Ersatzdame Samira Schilli (BWBV) den 2. Platz. Darren Wilde verpasste dreimal knapp den Einzug ins Halbfinale und blieb damit auf seinem letzten Jugendturnier ohne Medaillen.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

NSMS 2016: Ein riesen Badmintonfest

Auch in diesem Jahr sollte die Nürnberger Stadtmeisterschaft wieder zu einem riesen Event werden und für alle Teilnehmer ein tolles und kurzweiliges Turnier darstellen. Wie bereits 2015 war das Teilnehmerfeld mit über 200 Meldungen enorm groß und außerdem sehr stark besetzt. In drei Spielklassen wurden insgesamt 15 Stadtmeister gekürt, erstmals waren unter ihnen sogar deutschlandweit bekannte Namen aus dem Badmintonsport.

Weiterlesen

Kleiner Nachbericht zur BBV-EM U22 / O35-O70 2016 in Prien

20160213_BayAlters_245a_klein

Am 13.02 machte sich Tati, Christiane und Thorsten H. auf den Weg nach Prien am Chiemsee. Christiane sowie Thorsten waren leider nicht erfolgreich doch Tati holte sich im Mixed sowie im Einzel den Titel Bayrische Meisterin in U22 sowie den zweiten Platz im Doppel. Nach ein paar Unstimmigkeiten in der Planung wurde das Mixed nach hinten verschoben. Als das Mixed dann begann ging alles ganz schnell, dass erste Mixed gewonnen und gleich im Feld stehen bleiben und das zweite Mixed spielen. Somit war der erste Titel schon fix. Ewigkeiten später ging es dann zu den Einzel. Leider waren die Meldungen sehr übersichtlich, deshalb ging es auch hier etwas schneller. Tati gewann das erste Einzel 21:9 und 21:17 und das zweite 21:10 und 21:12. Spät am Abend stand nun das Doppel an. Das erste Doppel wurde ebenfalls in zwei Sätzen gewonnen. Doch war am Ende des Tages die Luft raus und somit verlor Tati und ihre Doppelpartnerin das letzte Spiel und holten somit den zweiten Platz.

20160213_BayAlters_243_klein

Ungeschlagen zum Meistertitel

20150322_BOL-Meister_ESV3 (1)Der Sterling Motor der 3. Mannschaft läuft immer noch

Die 3. Mannschaft des ESV Flügelrad holte sich an diesem Spieltagwochenende die entscheidenden Punkte und sicherte sich damit die Meisterschaft in der Saison 2014/2015 Saison in der bayrischen Bezirksoberliga in der Staffel Mittelfranken – und das Ganze ungeschlagen!

Weiterlesen

Berlin, Berlin, der ESV fährt nach Berlin!

2015-03-17 14.37.06Für viele gelten die “Yonex All England Open Badminton Championships” als das Prestige reichste Turnier. Doch der wahre Kenner weiß, dass dieser Titel der “Altersklasse” gilt. Aus diesem Grund nahmen Stephan Wilde, Florian Körber und Sascha Firth den weiten weg in Kauf, und fuhren nach Zittau zur SüdOstDeutschen Meisterschaft O35-O75.

Weiterlesen

1 2 3 4