ESV 1 mit Schatten und Licht zur Herbstmeisterschaft

Auf den letzten Drücker und denkbar knapp, lediglich aufgrund der besseren Spielebilanz, konnte sich die 1. Mannschaft am 16.12.18 die Herbstmeisterschaft in der Regionalliga Süd-Ost Ost sichern. Am Samstag beim TSV Dresden verpasste das Team um Kapitän Manuel Massari noch die erste Chance durch eine 3:5-Niederlage, die erste überhaupt in dieser Saison. Am Sonntag rehabilitierte sich das ESV-Aushängeschild dann beim 6:2-Sieg in Leipzig.

In Dresden zeigte sich bereits in den Doppeln, dass es sich um die erwartete, schwierige Auseinandersetzung handelt. In keinem der drei Spiele konnte die ESV-Akteure die gewohnte Leistung abrufen und so stand es 1:2. Vanessa Seele erkämpfte dann im Dameneinzel den Ausgleich und Manuel Massari sorgte im ersten Herreneinzel in einer spannenden Partie sogar für die zwischenzeitliche Führung. Leider konnte im Anschluss keines der verbleibenden Spiele gewonnen werden. Weder im Mixed noch im zweiten und dritten Herreneinzel konnten die nötigen Leistungen abgerufen werden und so musste man am Ende den Gegnern gratulieren, die damit auch mittendrin im Kampf um Tabellenplatz 1 waren. Die Entscheidung über den Herbstmeister war unweigerlich auf Sonntag verschoben.

In Leipzig erwischte das Team am Sonntagmorgen einen deutlich besseren Start. Es ging dabei auch um einen gebührenden Abschied für Tom Nirschl, der zur Rückrunde an seine frühere Wirkungsstätte nach Neuhausen-Nymphenburg zurückkehrt. Im ersten Doppel konnten Tom und Manu mit einer starken Leistung die Weichen auf Sieg stellen. Ihnen gleich taten es anschließend sowohl das Damendoppel als auch das zweite Herrendoppel. Mit einem überzeugenden Sieg im Dameneinzel war bereits der vierte Punkt sicher. Das erste Herreneinzel ging in drei Sätzen verloren, bevor Manuel Massari im zweiten Einzel den Siegpunkt markierte und das Mixed gleich auf 6:1 erhöhte. Spannend blieb es im Fernduell mit Dresden um Platz 1 aber weiterhin, jedes Spiel konnte entscheidend sein. Und so musste man nach der Niederlage im dritten Einzel tatsächlich auf das Ergebnis von Dresden gegen ESV 2 warten, bis die Herbstmeisterschaft besiegelt war.

Jetzt heißt es Durchschnaufen und Kräfte sammeln, damit Rang 1 ab Mitte Januar in der Rückrunde verteidigt werden kann.

Ungeschlagener Herbstmeister in der A-Klasse Ost

Auch die 6. Mannschaft vom ESV zog mit der 1.Mannschaft gleich und schloss die Vorrunde in der A-Klasse Ost ungeschlagen als Herbstmeister ab. 11:1 Punkte sprechen für sich, die Multikulti-Mannschaft “ spazierte “ eigentlich locker mit eindeutigen Ergebnissen durch die Klasse. Lediglich beim vorletzten Spiel, wo man im Herrenbereich in Bestbesetzung antrat, lag das Glück beim TV Altdorf. Obwohl im Vorfeld das Spiel nach dem Tabellenstand von Altdorf als „machbar“ eingeordnet wurde, reichte es nach einigen harten 3-Satz-Spielen nur zu einem mageren 4:4. Die Rückrunde wird zeigen, wohin die Reise geht. Meister ja, aber ob es für die Bezirksklasse reicht und ob es überhaupt gewollt ist, steht in den Sternen.

Bericht: L.Sedler

Versöhnlicher Abschluss der Hinrunde in der Bezirksoberliga

Die vierte Mannschaft des ESV Flügelrad Nürnberg konnte aus den letzten beiden Spielen drei der möglichen vier Punkte holen!

Dies war umso wichtiger, als es sich um zwei der Mannschaften handelte, die in der Tabelle hinter dem ESV liegen. Gegen den 1.FC Pleinfeld taten sich alle Spieler schwer. Kaum zu toppen die Spannung beim 2. Herrendoppel: Nach gewonnenem ersten Satz wurden der zweite mit 28:30 verloren und der dritte mit 22:20 gewonnen. Knapper geht es kaum! Dameneinzel und 3. Herreneinzel mussten sich erst im dritten Satz geschlagen geben, so dass das Spiel in einem gerechten 4:4 endete.

Ähnlich eng ging es gegen den ASV Niederndorf zu: Ein nervenaufreibendes 1. Herreneinzel ging schlussendlich mit 22:20 im dritten Satz an Niederndorf. Mehr als ausgeglichen wurde dies jedoch durch die in bestechender Form und Coolness aufspielende Milena Schmidt, die ihre Gegnerin trotz klaren Rückstandes im zweiten Satz noch mit 22:20 bezwingen konnte. Und so lag alles in der Hand unseres Mixed: Mara Massari und Thorsten Paulus konnten mit dem wiederum sehr knappen 21:19 im dritten Satz den 5:3 Sieg des ESV klarmachen.

Die vierte Mannschaft steht damit in der Tabelle auf einem akzeptablen 5. Platz mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 4, jedoch 3 Punkten Vorsprung vor den Verfolgern.

Mit Blick auf die Ergebnisse gebührt ein übergroßes Dankeschön der vierten Mannschaft gegenüber den Spielern der fünften! Stephan Wilde und Thorsten Paulus haben mit einer makellosen 4:0 Bilanz in den beiden Spielen maßgeblich zum Erfolg beigetragen! Die Aufgabe des Klassenerhaltes der vierten Mannschaft ist damit aus eigener Kraft zu lösen! Ein wirklich versöhnlicher Abschluss des Badmintonjahres 2018.

Bericht: T.Herfet

ESV Flügelrad Badminton nimmt an medizinischer Studie teil

„Klinische und arthrosonographische Überprüfung der Auswirkung von mechanischem Stress auf Enthesen bei aktiven Badmintonsportlern – die BEAT Study (Badminton-Enthesitis-Arthronsonography Study).“

Klingt kompliziert, ist es auch… Vereinfacht dargestellt ging es darum, ob eine Stunde Badminton mit seinen enormen mechanischen Belastungen Entzündungen der Sehnenansätze hervorruft. Mit der Studie will die Universitätsklinik Erlangen zur Aufklärung der bislang unbekannten Gründe der Entwicklung von Rheuma beitragen.

Dafür baute das Ärzteteam ein kleines Untersuchungslabor mit zwei Ultraschallgeräten in der Halle auf. Dann ging es für die Spieler des ESV wie am Fließband durch die Untersuchung. Einmal vor und einmal nach dem Training um Veränderungen nach einer intensiven Belastung des Sehnenapparats feststellen zu können. Betrachtet wurden dabei die Sehnen im Bereich Ellbogen, Knie und Ferse. Welche Ergebnisse sich aus der Studie ergeben bleibt abzuwarten. Die Auswertung ist noch im Gange.

Einen weiteren positiven Aspekt hatte der Abend auch noch. Denn der ein oder andere Spieler ließ es sich nicht nehmen sein Leid zu klagen. Ob Schulter, Knie oder Achillessehne, einen kleinen kostenlosen Blick haben die netten Mediziner nicht verwehrt und auch den ein oder anderen Ratschlag geben können. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Ärzteteam der Universitätsklinik Erlangen, insbesondere für die sehr angenehme Zusammenarbeit. Gerne immer wieder!

 

ESV Flügelrad 1 wahrt sich Chance auf die Herbstmeisterschaft

Beim Regionalliga-Heimspielwochenende konnte die 1. Mannschaft des ESV Flügelrad gegen Tabellenführer Marktheidenfeld II mit 6:2 glänzen, ließen allerdings gegen Ansbach nach einem Unentschieden einen Punkt liegen. Mit zwei Siegen in den letzten Hinrundenspielen am 15./16.12. in Dresden und Leipzig kann der ESV I sich sogar die Herbstmeisterschaft sichern.

Dieses Spielwochenende war insofern ein besonderes, als dass hier das erste Kräftemessen zwischen den Aufstiegsaspiranten stattfand. Der Spitzenreiter Marktheidenfeld II war zu Gast beim drittplatzierten ESV Flügelrad I. Und es begann mit einem unangenehmen Rückschlag für die Flügelräder, denn das sonst so sichere erste Doppel Nirschl/Massari musste sich überraschend klar gegen die Gebrüder Grün geschlagen geben. Das bedeutete umso mehr Druck für alle anderen folgenden Spiele. Aber diese Situation wurde gerade von den Damen mit drei Siegen souverän gemeistert. Während das Damendoppel Seele/Fischer klar gewann, so war es im Dameneinzel denkbar knapp. Julia Fischer, die diesmal aus taktischen Gründen das Einzel spielte, wurde aber im Laufe des Spiels immer stärker und behielt schlussendlich nach einem unglaublichen Dreisatzkrimi die Nerven und die Oberhand. Das zweite Doppel Schlosser/Tatar spielte nach verpatzen ersten Satz sehr stark auf und holte sich verdient den Sieg. Frank Schlosser zeigte sich auch im Einzel in sehr guter Form und flog auf seinen alten Tagen förmlich übers Feld. Mit dem insgesamt verdienten 6:2-Sieg konnte der ESV Flügelrad I die jungen Marktheidenfelder vorerst noch in die Schranken weisen.

Doch, dass dies trotzdem ein gewaltiger Kraftakt war, spürte man am Sonntag. Denn früh am Morgen spielte der ein oder andere ESVler nicht mehr ganz so frisch. Die Damen mussten sich im Doppel gegen die starken Ansbacherinnen geschlagen geben. Nirschl/Massari gewannen zwar das erste Doppel klar, von einer Bestleistung waren sie jedoch ebenfalls weit entfernt. Das zweite Doppel knüpfte an der Leistung der Kollegen an und gewann nach einem wenig konstanten Dreisatzmatch. Im ersten Einzel hatte Massari ebenfalls mit langanhaltenden Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, konnte aber schlussendlich in der zweiten Hälfte des dritten Satzes gerade noch rechtzeitig einen Gang hochschalten. Im hart umkämpften Dameneinzel kaufte Vanessa Seele ebenfalls in einem kräftezehrenden Dreisatzspiel der Ansbacherin verdient den Schneid ab. Doch dann wurde die Luft zu dünn. Denn sowohl das Mixed, das zweite und wie auch das dritte Herreneinzel gingen trotz lautstarker Anfeuerungen der Mannschaftskollegen an die Ansbacher. So gesehen kann der ESV I mit einem Punkt aus dieser Partie zufrieden sein. Aber im Kampf um den Titel schmerzt der Verlust nicht all zu sehr, weil Marktheidenfeld II an diesem Tag gegen den ESV II ebenfalls einen Punkt lassen musste.

Alle Detailergebnisse unter: https://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=52822684-E884-4705-8383-15D1F3F31958&draw=6

 

ESV 4 im Punktekampf

Der letzte Spieltag war leider alles andere als das, was sich die 4. Mannschaft erwartet hatte. Auch wenn klar war, dass es schwer werden würde, konnte das Team mit einem 1:7 und 2:6 gegen die Teams aus Erlangen und dem BC Nürnberg nicht zufrieden sein. Trotz des Einsatzes einiger erfahrener Spieler hatte man an beiden Tagen Probleme mit der Halle, sei es mit der Sicht oder der Höhe. Zu dem kam noch ein Verletzungspech, was dann zu den leider klaren Ergebnissen an diesem Wochenende führte. Jetzt heißt es weiter „Daumen drücken“ und am nächsten Spielwochenende gegen Pleinfeld einen neuen Punktesammelangriff zu starten!

 

Bericht: A.Birke

Guter Saisonstart für den ESV5 in der Bezirksliga

Am ersten Spieltag der Saison hatte es die 5. Mannschaft des ESV Flügelrad, die nach hart umkämpften Klassenerhalt in der vorherigen Saison wieder in der Bezirksliga aufschlägt, mit einem Aufsteiger aus der A-Klasse zu tun. Das Spiel gegen den ASV Möhrendorf in heimischer Halle gestaltete sich durchwegs ausgeglichen. Bei vier der acht Spiele mussten die Flügelräder über die volle Distanz gehen. So brachte erst das zuletzt ausgetragene Mixed in einem spannenden Spiel den erhofften Punkt zum 5:3 Sieg.

Das folgende Spielwochenende brachte der Mannschaft Freud und Leid zugleich. Im Auswärtsspiel gegen den TSV Stein war das Resümee, dass man eigentlich mit der erbrachten Leistung am Feld nicht zufrieden sein darf und da noch Luft nach oben ist. Trotzdem konnte dann doch ein 7:1 Sieg für den ESV am Spielberichtsbogen eingetragen werden.

In meist recht zerfahrenen Spielen quälte sich die Fünfte dann am Sonntagmorgen gegen den TSV Kleinschwarzenlohe selbst. In einer frisch renovierten, aber immer noch recht flachen und lichtdurchfluteten Halle in Schwarzenbruck kamen die Doppelpaarungen nicht wirklich in Tritt. Nachdem einige Unstimmigkeiten über Regelauslegungen zusätzliche Unruhe brachten, liefen die folgenden Einzel größtenteils auch nicht besser. Lediglich das Dameneinzel und das Mixed konnten gewonnen werden und in der Endabrechnung stand ein ernüchterndes 2:6 gegen den ESV.

So steht die 5. Mannschaft nach den ersten drei Spielen in der Tabelle an einem guten vierten Platz mit positiven Punktverhältnis 4:2.

 

Bericht: S. Unterburger

Oldies des ESV Flügelrad Nürnberg fahren zur Badminton Europameisterschaft der Senioren nach Guadalajara

Ende September war es endlich soweit: die Oldies des ESV Flügelrad brechen auf zur Europameisterschaft der Senioren nach Guadalajara. Auf der Deutschen Meisterschaft im Mai in Völklingen haben sich dieses Jahr die Spieler Stephan Wilde, Frank Schlosser, Stefan Tatar, Sascha fährt und Florian Körber qualifiziert.

Mit einer gehörigen Portion Ungewissheit sind wir von Nürnberg aus mit dem Flieger in Richtung Madrid aufgebrochen. Uns war nicht klar mit welchen Gegnern wir es in Spanien wohl zu tun haben werden, da es unser erstes internationales Seniorenturnier war. Als „Senior“ gilt man, wenn man das Alter von 35 Jahren überschritten hat. In Altersklassen zu je fünf Jahren (beginnend ab O35) werden alle fünf Disziplinen im Badminton ausgetragen.

Schlussendlich war es für uns eine gelungene Teilnahme an der Europameisterschaft und wir haben alle unsere ursprünglichen Erwartungen und Ziele übertroffen.

Wir sind nach Ankunft in Madrid abends noch nach Guadalajara mit dem Mietwagen gefahren wo wir unser Ferienhaus bezogen haben. Den Pool haben wir am nächsten Tag gleich ausprobiert.

Am Sonntag war die fantastische und riesengroße Sporthalle erstmals für einen Trainingsbetrieb aller Nationen geöffnet. Wir waren überwältigt von dem Veranstaltungsort und dem Ambiente welches sich uns geboten hat. Nun hatten wir die Gelegenheit ein paar Schläge mit unseren Partnern und Partnerinnen zu machen um uns auf das Turnier vorzubereiten welches am Montag früh beginnen wird.

Die folgenden sechs Tage haben wir damit verbracht uns gegenseitig an zu feuern, uns Mut zuzusprechen und uns gegenseitig Tipps zu geben wie wir unsere Gegner besiegen können. Das ist uns so gut gelungen, dass wir es sogar mit zwei Paarungen bis ins Viertelfinale gebracht haben. Unsere deutschen Fans konnten uns via YouTube bei unseren Spielen beobachten, da auf acht von zwölf courts Videokameras installiert waren.

Die Stimmung im Team war einfach ausgezeichnet. Auch haben wir viele neue Menschen kennen gelernt die den Badmintonsport lieben und leben die Gastfreundschaft der Spanier war ganz ausgezeichnet. Jeden Abend haben wir uns vor der Sporthalle getroffen und saßen zusammen und haben bei einem kühlen Bier den Tag Revue passieren lassen. An einem Nachmittag haben wir bei uns im Ferienhaus eine kleine Grillfeier veranstaltet wo wir einige Spieler aus dem deutschen Team zu uns eingeladen haben.

Am Freitag waren wir dazu gezwungen unser lieb gewonnenes Ferienhaus zu verlassen, obwohl wir immer noch mit zwei Paarungen im Turnier waren. Wir hatten ursprünglich nicht damit gerechnet, dass wir am Samstag noch im Turnier sein werden und mussten deshalb nun nach Madrid umziehen, wo wir geplant haben, das Wochenende zu verbringen. Zu unserem letzten Turniertag sind wir deshalb am Samstag früh von Madrid nach Guadalajara gereist.

Ich kann jedem empfehlen an der Runde der Seniorenturniere teilzunehmen. Es ist einfach ein Riesenspaß und man trifft immer wieder alte und nette Bekannte. Einfach eine gute Sache die viel Spaß für alle Teilnehmer bietet.

Hier nun kurz zusammengefasst die Ergebnisse der Teilnahme des ESV Flügelrad Nürnberg an der Europameisterschaft 2018:

Mixed O35 – Florian Körber / Katharina Meyer –> Achtelfinale
Mixed O35 – Frank Schlosser / Heike Voigt –> 2. Runde
Herrendoppel O35 – Frank Schlosser / Stefan Tatar –> Viertelfinale
Herreneinzel O35 – Stefan Tatar –> Achtelfinale
Herreneinzel O40 – Florian Körber –> Achtelfinale
Herrendoppel O40 – Sascha Firth / Florian Körber –>Viertelfinale
Mixed O40 – Sascha Firth / Michaela Meyer –> 2. Runde
Herreneinzel O50 – Stephan Wilde –> 3. Runde
Herrendoppel O50 – Stephan Wilde / Stefan Lechner –> 2. Runde

Hier die vollständigen Ergebnisse inkl. Turnierbäume: http://bwf.tournamentsoftware.com/sport/tournament.aspx?id=69AEA0D3-51D7-4C9A-A076-D6E4D5195C9C

Hier die Videos auf Youtube: https://www.youtube.com/results?search_query=european+senior+championships+badminton+2018

Ersteller: Florian Körber
Datum: 17.10.2018

Auftaktsieg für den Aufsteiger

Mit frischem Wind und top motiviert machten sich die Spieler der 4. Mannschaft an diesem Samstag auf den Weg in die Heinz-Wieland-Halle auf dem Sportgelände des ESV Flügelrad. Gleich zu Beginn im Heimspiel gegen Ansbach zu punkten war das Ziel des Aufsteigers in der BOL.

Die Herrendoppel brachten direkt die ersten beiden Führungspunkte ein, nachdem Joachim Lenhardt und Fabian Freund anfängliche Schwierigkeiten ausmerzen konnten und das Dreisatzspiel für sich entschieden. Christoph Böhnisch und Christoph Jonas ließen sich weniger Zeit und machten den Sack in zwei Sätzen zu, auch wenn es am Ende bis zum 26:24 noch einmal spannend werden sollte. Milena Schmidt und Mara Massari kämpften im Damendoppel noch mit Unsicherheiten und mussten somit den Anschlusspunkt zum 2:1 an Ansbach abgeben. Während Joachim im ersten Einzel dem 3:1 entgegensah, fuhren Mara und Christoph J. im Mixed den vierten Punkt ein. Christoph B. musste sich jedoch seinem jungen Kontrahenten klar geschlagen geben. Glücklicherweise bewiesen sowohl Milena als auch Fabi in ihren Einzeln Dreisatz-Nervenstärke, überwanden Spannungstiefs und spielten ihre Gegner erfolgreich aus. Somit ging die 4. Mannschaft glücklich über ihren 6:2-Auftaktsieg nach Hause und blickt den kommenden Spielen freudig entgegen.

Nürnberger Stadtmeisterschaft – ein Turnier mit Tradition

The same procedure as last year? …the same procedure as every year! 90 Jahre sind es zwar nicht, aber trotzdem schaut die Nürnberger Stadtmeisterschaft inzwischen auf eine lange Tradition zurück. Seit 2003 werden jährlich die besten Spieler im Hobby- und Amateurbereich im Raum Nürnberg gesucht und gefunden. Doch seit vier Jahren geht der ESV-Flügelrad einen großen Schritt weiter. Mit dem Wechsel aus der vereinseigenen Halle in die Sporthalle des Berufsschulzentrums am Berliner Platz wurde das Turnier deutlich vergrößert und professionalisiert. Dabei etabliert es sich als ein immer beliebteres Turnier für Hobby-, Amateur- bis teilweise sogar Profispieler, und das mit immer größeren Einzugsgebiet. Ob Würzburg, München, Dresden, Chemnitz, vielen Spielern ist ein weiter Weg nicht zu weit, um dort antreten zu können. Selbst Spieler aus Österreich nehmen die weite Reise auf sich. Somit nahm im Schnitt jeder der 176 Spieler ziemlich genau 90km auf sich, um bei den 323 ausgetragenen Spielen dabei zu sein.

Nicht nur die Stadtmeisterschaft hat Tradition, sondern auch das Wetter. So messen sich die Kontrahenten normalerweise bei solch schweißtreibenden Temperaturen und stickiger Luft, dass ihnen hin und wieder der Schläger aus der Hand zu rutschen scheint. Ohne Schläger lässt es sich bekanntlich nicht spielen, weshalb eine Aufgabe natürlich unvermeidbar wird. Im letzten Jahr waren es 15 Spieler, die der Hitze wegen ausschieden. Dieses Jahr dagegen hielten fast alle den widrigen klimatischen Bedingungen stand. Sehr erfolgreich spielten sich auch ESVler selbst zum Titel des Nürnberger Stadtmeisters. Julia Fischer und Yvonne Freund belegten Platz 1 im Damendoppel A, sowie Manuel Massari mit seinem Partner Fabian Holzer (Neuhausen-Nymphenburg) im Herrendoppel A. Yvonne Freund sicherte sich außerdem auch im Dameneinzel A den obersten Platz auf dem Treppchen.

Große Anerkennung verdienen die Organisatoren und ehrenamtlichen Helfer, die wie jedes Jahr einen reibungslosen Ablauf mit toller Bewirtung ermöglichen. Unermüdlich arbeitet das eingeschworene Team an der professionellen Umsetzung und somit am Fortbestehen des Turniers. Damit das Turnier weiterhin so begehrt, weiterhin ein Ort des Zusammenkommens von Spielern aus unterschiedlichsten Leistungsklassen als auch Gegenden und weiterhin die Gelegenheit eines freudvollen Austausches mit netten Menschen bleibt, sind die ehrenamtlichen Helfer auf eines angewiesen: noch mehr anpackende Hände, die das Team bereichern. Sei es nur als Kuchenbäcker. Vielleicht kann der ESV dann in 75 Jahren wirklich einen 90. Geburtstag feiern.

 

Hier geht’s zur Bildergalerie von Marcus Mehlich:  http://www.frankenlandfoto.de/Bilder-FF/180721_22_BM_Nbg_StadtMS/index.php 

 

Bericht: M.Massari

Bilder: Marcus Mehlich, Julia Fischer

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