Hoch und Tiefs einer Saison für die VI. vom ESV

Ohne konkrete Ziele wurde in die Saison 2017/18 gestartet. Nach einer erfolgreichen Vorrunde sprang ein guter 3.Platz in der A-Klasse Ost heraus.

Mit Björn Viehwanger als neue Nummer 1, zumindest auf dem Papier wurde voller Engament die Rückrunde in Angriff genommen. Ohne ihn ging gleich das Auswärtsspiel bei TV Altdorf mit 5:3 verloren. Dem folgten überzeugende Siege am 17./18.2. gegen TV Hersbruck 2 und dem Tabellenzweiten ATV Frankonia Nürnberg mit 8:0 und 6:2. Gegen den ATV konnte die 6:2 Niederlage in der Vorrunde klar revidiert werden.

Am 10./11.3.. konnte die VI. wieder mal leider nur mit einer Dame beim BC Nürnberg 2 und TSV 1846 Nürnberg 4 antreten und musste so eine knappe 5:3 Niederlage beim BC hinnehmen, dem aber am Sonntag ein klarer 6:2 Sieg beim TSV folgte.

Die Krönung der nicht vollständig antretenden Mannschaft musste dann am letzten Spielwochenende beim ASV Möhrendorf 2 und dem Tabellenführer TV Erlangen 2 hingenommen werden. Es hagelte eine deftige 7:1 Niederlage (mit nur einer Dame) in Möhrendorf.

Am Sonntagmorgen standen dann 5 Herren beim Tabellenführer in Erlangen in der Halle, leider ohne Dame. Das Spiel ging kampflos mit 8:0 an Erlangen, die mit Ersatz nach ihren Aufstieg locker zu schlagen gewesen wären.

Unter solchen Aspekten macht Badminton wirklich keinen Spaß, vor allem nicht für die Mannschaftsführer und den gegenerischen Teams, die immer spielbereit da waren.

Fazit nach verkorkster Rückrunde: 5.Platz mit 14:14 Punkten. Es wäre bedeutend mehr drin gewesen. Nächste Saison wird wieder mit voller Kraft angegriffen.

 

Bericht: L.Sedler

ESV 2 – Vizemeister in der Bayernliga

Die Saison 2017/2018 war für die zweite Mannschaft des ESV eine sehr erfolgreiche.

Am Anfang der Saison beim Auftakt gegen die dritte Mannschaft des ESV, die ebenfalls in der Baynerliga aktiv ist, zeigte sich, dass die alten Herren und jung gebliebenden Damen gegen die jugendliche Energie, sich ganz schön würden anstrengen müssen, um die diesjährige Saison erfolgreich zu gestalten.

In Team 2 spielte diese Saison der halbe ESV Vorstand. Zum Abteilungsleiter Florian Körber, der mit dem Eventwart Sascha Firth auch den amtierenden Vize-Südostdeutschen Meister stellte, reihten sich dazu noch der Sportwart und Mannschaftskapitän Christoph Jonas und Jugendwärtin Nora Rohde ins Team ein. Letztere sorgte auch gleich selbst für den kommenden ESV Nachwuchs und wurde 2018 dann stolze Mama. Gratulation.

Ergänzt wurde das Kern Team durch den noch jugendlichen Wind der Tatjana „Tati“ Friedrich und Norbert „Running Man“ Ebenhöh, der mit gerade mal 5 Niederlagen in 34 Spielen ein absoluter Punktegarant war und damit jede Statsitik diese Saison anführt. Durch die Schwangerschaft von Nora, rückte Amelie Schmidt (ehemals Storch) meist als Ersatz in die Mannschaft. Auch hier gratulieren wir zur Hochzeit in dieser Saison. Amelie war dazu die erfolgreichste Dame von Team 2 und verlor für ihr Team ein Einzel, sowie krankheitsbedingt ein Mixed. Man sieht also, die Mannschaft war gespickt voller Erfahrung und Qualität.

Wie jede Saison bleiben natürlich ein paar Highlights, die auch diese Saison geprägt haben. Darunter gehören z.B. der Sieg der Damen am letzten Spieltag gegen Lauf im Damendoppel. Warum dies so überraschend war? Weil die Gegnerinnen gefühlt seit Jahren kein Spiel mehr verloren haben.

Oder wie Sascha aufgrund fehlender luftiger Sporthose als Ersatz kurzerhand zur Arbeitskleidung von Frau Schmidt griff und im Rock erfolgreich auflief um 2 Punkte nach Hause zu schaukeln.

Aber auch traurige Momente zierten den Verlauf der Saison. Zum einen war dies die Spielabsage gegen den Tabellenführer, da im gesamten ESV die Grippewelle umging und man keine Mannschaft stellen konnte. Oder aber die Tatsache, dass an vier Spieltagen die halbe Mannschaft mit grippalem Infekt und leichtem Fieber am Feld stand. Nicht um zu gewinnen, aber um für das Team da zu sein, was durch Siege der gesunden Leute dann auch dankbar gewürdigt wurde.

Legendäre Ballwechsel, Laufduelle und „knappe Kisten“ nicht zu vergessen. Bedanken möchten wir als Team uns auch noch mal bei den Ersatzspielern: Amelie Schmidt, Yvonne Freund, Gela Klaßmüller, Kirsten Helmsauer, Christiane Schmidt, Ana Schatova, Lina Weber,  Stefan Tatar, Jens Näser und Alexander Kreß ohne die wir dieses Ergebnis nicht geschafft hätten.

Am Ende stehen 25 Siege, 1 Unentschieden und 5 Niederlagen auf dem Konto, damit Platz 2 und ein verdienter Vizemeistertitel in der Bayernliga. Ein absolutes Topergebnis mit etwas Luft nach oben. Es war eine sehr tolle Saison mit einer sehr zuverlässigen, motivierten Mannschaft und sehr gutem Teamgeist.

Für die neue Saison bleibt dann nur die Frage stehen: Was wäre eigentlich, wenn die Spielerinnen und Spieler von Team 2 auch mal wieder trainieren würden? 🙂

Danke TEAM für eine geile Saison!

Euer Teamchef

 

Bericht: C.Jonas

5. Mannschaft sichert sich den Klassenerhalt

Der Start in der Bezirksliga Nord fiel der 5. Mannschaft schwer. Schon zu Beginn mussten schwere Niederlagen eingesteckt werden. Teils, weil man nicht in Stammbesetzung antrat oder Verletzungen die Mannschaft schwächten.

Es wurde klar, an einen Aufstieg wie letzte Saison ist nicht zu denken. Am Ende der Vorrunde landete die 5. Mannschaft am vorletzten Platz in der Tabelle. Nun begann der Kampf um den Klassenerhalt.

Die Rückrunde startete für Team 5 mit einem Sieg und auch die personelle Lange in den anderen Mannschaften war so günstig, dass man nahezu mit Stammbesetzung spielen konnte. Trotz der gestärkten Aufstellung mussten aber zwei weitere bittere Niederlagen verkraftet werden. Auch andere Mannschaften in der Liga machten es dem ESV Team nicht leicht. Mehrmals gewannen die Tabellennachbarn überraschend gegen stärkere Gegner, gleichten somit weitere hart erkämpfte Erfolge der Mannschaft in der Tabelle wieder aus und so verblieb man immer noch auf dem vorletzten Platz.

Erst der letzte Heimspieltag entschied alles. Der Gastverein, für den es ebenso noch um den Klassenerhalt ging, bot alles auf, um es den ESV´lern schwer zu machen. Doch obwohl sogar unser 1. Stammherr kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel, meisterte das Team die Herausforderung. In einem spannenden Spiel und mit viel Unterstützung aus den ESV-Reihen besiegelte die Mannschaft mit einem 5:3 den Klassenerhalt und sicherte den Platz in der Tabelle.

Besonderen Dank gilt hierbei auch den vielen Ersatzspielerinnen und -spielern, die aufopferungsvoll und erfolgreich ihren Beitrag dazu geleistet haben.

 

Bericht: A.Shatova

4. Mannschaft schafft den Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga

Das ersehnte und fest angestrebte Ziel der 4. Mannschaft, nach dem Abstieg in der letzten Saison direkt wieder den Aufstieg in die BOL zu schaffen, stand bis zum letzten Spielwochenende auf Messers Schneide. So begab sich das Team am Samstag bei strahlendem Sonnenschein gut gelaunt und hoch motiviert in die heimische Halle, bereit, die letzten Klarheit bringenden Punkte zu erkämpfen.

Trotz krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen konnte die Mannschaft zwei Siege auf ihrem Konto verbuchen und ihre Gegner vom TV 1846 Nürnberg mit 7:1 und die Gäste aus Katzwang mit einem 5:3 schlagen. An dieser Stelle gilt ein großer Dank an unsere flexiblen Helfer Ralf Hallmen, der trotz jederzeit bevorstehender Geburt seines ersten Kindes kurzfristig für die Mannschaft antrat, und Katja Knödel, die beherzt für unsere erste Dame Kirsten Helmsauer einsprang und wichtige Punkte holte.

Mit dem Plan, in dieser Saison nichts anbrennen zu lassen und möglichst alle Pleiten-Pech-und-Pannen zu umgehen, war das Team in die Saison gestartet. Der Start verlief reibungslos und rasch kletterte die Mannschaft auf den ersten Tabellenplatz. Diesen zu halten ist jedoch bekanntlich schwer und auf kleinen Punktvorsprüngen ausruhen sehr gefährlich. Also taten die Mannschaftsführer alles, um jeweils mit dem bestmöglichen Team um die Stammspieler anzutreten und taktisch klug aufzustellen. Kleinere Planänderungen konnten nach Gesprächen gut kompensiert werden, sodass auch phasenweise die 5. Mannschaft in der Parallelliga bei ihrem Ziel des Klassenerhalts unterstützt werden konnte.

In der Mitte der Rückrunde schien das Team also auf der Zielgeraden zu sein. Der Schein traf jedoch plötzlich auf die Wirklichkeit – nämlich am vorletzten Spielwochenende, an dem die Pleiten-Pech-und-Pannen den ESV doch noch heimsuchten. Ausgerechnet gegen die Tabellenkonkurrenten aus Wernsbach-Weihenzell griff die Grippe mit langen Armen nach den Spielern. Aus Ermangelung von Ersatzspielern schleppte man sich also krank in die Halle und erkämpfte sich mit letzter Kraft ein Unentschieden. Der härtere Schlag folgte jedoch am nächsten Tag. Im Damendoppel landete unsere erste Dame Kirsten Helmsauer bei einem Umsprung so unglücklich auf ihrem linken Bein, dass sie schmerzerfüllt zu Boden sank. Wenige Tage später gab die ärztliche Diagnose Sicherheit über den bereits bestehenden Verdacht  – Kreuzbandriss! Demnach fiel Kirsten also für das letzte wichtige Spielwochenende aus und wird auch zum Teil in der kommenden Saison noch schmerzlich fehlen. Wir wünschen an dieser Stelle eine gut verlaufende Operation und Reha, einen rasche Genesung und viel Durchhaltevermögen. Wir freuen uns, dich schnellstmöglich wieder in der Halle begrüßen zu können!

Dennoch wurde der mit den letzten beiden Siegen besiegelte Aufstieg bereits am Samstag mit Sekt begossen. Nach Verschnaufpause gilt es dann, sich auf die Bezirksoberliga vorzubereiten. Das Ziel für die kommende Saison steht bereits fest: auf jeden Fall die Klasse halten und den neuen Gegnern ein bisschen Schneid abkaufen!

Bild: M.Mehlich

Vizemeisterschaft für den ESV Flügelrad Nürnberg I in der Regionalliga Ost

Am Wochenende fand bei sonnigem Frühlingswetter in heimischer Halle der letzte Doppelspieltag in der Regionalliga Ost gegen die beiden Vereine TS Marktredwitz-Dörflas und die SG Gittersee auf dem Plan. Trotz Dauerverletzung des Mannschaftskapitäns Manuel Massari ging der ESV Flügelrad gegen den Tabellenletzten und –vorletzen als Favorit in beide Begegnungen. Da aufgrund der Spieltag-Ergebnisse beim Februar-Auswärtswochenende in Sachsen der Meisterschaftstitel nicht mehr möglich war, wollte man zumindest den Vizemeistertitel unter Dach und Fach bringen.

Am Samstag gegen den TS Marktredwitz-Dörflas ließ man nicht viel anbrennen und gewann sämtliche Spiele ziemlich klar. Lediglich Frank Schlosser benötigte im 2. HE einen Entscheidungssatz; wobei das Damendoppel und Dameneinzel kampflos an den ESV gingen, da sich die Gegnerin leider beim Warmspielen verletzte. So stand am Ende ein klar 8:0-Sieg zu Buche.

Auch am Sonntag gegen die ersatzgeschwächte SG Gittersee waren knappe und spannende Spiele eher die Seltenheit. Hier konnten fast ausschließlich sämtliche Spiele in zwei Sätzen gewonnen werden. Unsere Ersatzdame Tatjana Friedrich (an dieser Stelle nochmal vielen Dank für die Hilfe) versuchte mit viele Raffinesse und Spielwitz das Dameneinzel irgendwie auf ihre Seite zu drehen; leider verlor „Tati“ allerdings dann doch in zwei Sätzen mit 15:21 und 17:21 gegen ihre erfahrene Gegnerin. Somit blieb dem Gegner zumindest noch ein Punkt aus dem Spieltag in dem der ESV I klar mit 7:1 siegte.

Somit sicherte sich der ESV Flügelrad I zum Abschluss der Rückrunde den Vizemeistertitel in der Regionalliga Ost. Rückblickend aufgrund der krankheits- und verletzungsbedingten Ausfälle der Topspieler sicherlich ein beachtlicher und erfolgreicher Saisonabschluss, auch wenn man am Anfang der Saison doch etwas mit dem Meistertitel geliebäugelt hatte. Nächste Saison heißt es daher gesund und verletzungsfrei bleiben, damit endlich der Meistertitel in der Regionalliga angepeilt werden kann. Weiter geht es dann erst wieder im September 2018, wo der ESV in heimischer Halle wieder auf zahlreiche unterstützende Zuschauer hofft.

Bericht: T.Nirschl

Bilder: M.Mehlich

Die „alten Hasen“ weiter auf Erfolgsspur

Zu den Süd-Ost-Deutschen Meisterschaften der Senioren am 17./18.3.18 reisten leider nur sechs Delegierte (dafür die „Creme“ der Abteilung) bei abenteuerlichen Wetterverhältnissen mit viel Neuschnee und damit verbundener strapaziöser Fahrt.

Aber sie schlugen nach der Bayerischen wieder einmal kräftig zu. Die HD überzeugten voll, an den Einzeln muss noch gearbeitet werden.

So wurden Frank Schlosser und Stefan Tartar in der Altersklasse 035 nach hartem 3-Satz-Kampf Süd-Ostdeutscher Meister. Dem folgten als Überraschungssieger Stephan Wilde und Stefan Lechner (TSV Lauf) in O50 nach, die sich von Spiel zu Spiel steigerten und belohnt wurden.

In der Altersklasse 040 wurden Florian Körber und Sascha Firth Vizemeister im Herrendoppel, die sich letztlich im Finale dem Gegnerdoppel Sartorius/Wippich (Bamberg/Zittau) beugen mussten.

In den Herreneinzeln war das Teilnehmerfeld etwas dünn besetzt, sodass nach nur zwei Spielen im HE 035 Frank Schlosser und Stefan Tatar den dritten Platz belegten. Den gleichen Platz erreichte Florian Körber in O40.

 

Der absolute Senior der Gruppe, Lutz Sedler, der schon mit starker Erkältung angereist war, musste sich im HE 070 mit 14 Teilnehmern herumschlagen. Er konnte mit 17:21 nur einen Satz gut gestalten und ging dann mit Luftproblemen unter (9/16). Im HD hätte ein 4.Platz für die Qualifikation für die Deutsche gereicht. Leider wurde es nach einer knappen 3-Satz-Niederlage nur der 5.Platz.

Dabei sein ist eben alles. Zittau war somit bis auf das eisige Wetter die Reise wert.

 

Bericht: L.Sedler

Deutscher Meister wechselt zum ESV

Mit Kilian Ming-Zhe Maurer wechselt der diesjährige Deutsche Meister U15 im Einzel und Vizemeister im Doppel und Mixed zum ESV Flügelrad Nürnberg. Der 14-Jährige Nationalspieler trainiert seit 1,5 Jahren in Nürnberg am Landesleistungsstützpunkt an der Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg und ist seit 1,5 Jahres im Bundeskader des Deutschen Badminton-Verband. Durch den Umzug seiner Familie von München nach Hamburg ist Kilian auf uns aufmerksam geworden.

Bereits 2015 wurde Kilian schon einmal Deutscher Meister. Hier spielte er sich mit seinem Vereinskollegen vom TSV Neubiberg-Ottobrunn auf das goldene Podest im Jungendoppel U13. Nun ist Kilian von diesem Bundesligaverein nach Nürnberg gewechselt. Wir heißen dich hiermit ganz offiziell herzlich willkommen in unserem Team!

Bilder: Bernd Bauer

Die „Oldies“ vom ESV trumpften groß auf

Bei den diesjährigen Bayerischen Seniorenmeisterschaften in Immenstadt zeigten die alten Herren vom ESV, was noch in ihnen steckt. Sie sammelten die meisten Titel in allen Altersklassen:

 

035  HE:

1. Stefan Tartar

2. Frank Schlosser, Niederlage nach harten 3 Satz-Spiel,was nur an der fehlenden Kraft von Frank lag.

HD:

1. Stefan Tartar/Frank Schlosser

2. Norbert Ebenhöh/Chris Jonas, ebenfalls nach 3 Sätzen, wobei letztendlich die Routine der Regionalligisten den Ausschlag gab.

 

040 HE:

1. Florian Körber, souveräner Akteur in beiden Diziplinen.

2. Sascha Firth, der trotzdem mit seiner Leistung zufrieden war. 🙂

HD:

1. Florian Körber/Sascha Firth, die ungefährdet das Spiel nach Hause brachten.

 

050 HE:

2.Stephan Wilde, der super spielte und unglücklich verlor.

HD:

2. Stephan Wilde/Stefan Lechner (TSV Lauf), die trotz 19:13 Führung im Dritten das Spiel noch verloren.

 

065 HD:

2. Lutz Sedler/Herbert Wedekind (TSV Stein), die trotz getapten Knie von Lutz das Spiel normalerweise hätten gewinnen können.

 

070 HE:

3. Lutz Sedler, der sich im HE im 2.Spiel leicht am Knie verletzte und dieses kampflos nach dem 1.Satz abgab, um  wenigstens, wenn auch gehandikapt, noch das Doppel spielen zu können.

Also es war ein „geiler“ Spieltag in der Fremde, jetzt rufen die Süd-Ost-Deutschen im März in Zittau.

Gruss von Lutz!

 

Bericht: L. Sedler

ESVler bei Deutscher Meisterschaft

Neben den deutschen Topstars waren auch zwei Spieler des ESV vom 1.-4. Februar bei den Deutschen Meisterschaften O19 dabei. Vanessa Seele und Marc Schwenger fuhren nach Bielefeld und stellten sich den besten Spielern Deutschlands.

Vanessa startete in allen drei Disziplinen. Im Damendoppel schaffte sie mit ihrer Partnerin Monika Weigert einen tollen Sprung bis ins Achtelfinale, in dem sich die beiden der Paarung Olesen/Ostermeyer geschlagen geben mussten, jedoch nicht ohne einen knappen zweiten Satz zu erzwingen.

Im Einzel spielte sich Vanessa ebenfalls bis ins Achtelfinale vor. Dort traf sie auf Theresa Wurm, der sie sich leider in zwei deutlichen Sätzen geschlagen geben musste. Dennoch kann Vanessa, die nach ihrem Pfeifferschem Drüsenfieber und einer erzwungen langen Sportpause noch wieder ganz auf ihrem Leistungsniveau angekommen ist, stolz auf diesen Erfolg sein. Herzlichen Glückwunsch!

Marc Schwenger trat im Herrendoppel und im Mixed an. Gemeinsam mit seinem Bruder Max Schwenger konnte er sich ebenso ins Achtelfinale durchspielen. Leider musste die Bruderpaarung hier verletzungsbedingt aufgeben und konnte sich der Hammerpaarung Käßbauer/Pistorius nicht mehr stellen.

Im Mixed hatte Marc Julia Kunkel als Partnerin an seiner Seite. Leider trafen die beiden bereits in Runde zwei auf das namhafte Duo Zurwonne/Janssens und schieden aus dem Turnier aus.

Dennoch ist jede Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft ein besonderes Erlebnis! Wir hoffen, die beiden hatten eine tolle Zeit und eine Menge Spaß in Bielefeld!

 

Beitragsbild: Bernd Bauer

 

ESV 1 zittert sich zum Sieg

Der Rückrundenauftakt der 1.Mannschaft des ESV-Flügelrad Nürnberg war alles andere als reibungslos. Zu Gast beim Aufsteiger aus Ansbach kamen die Flügelräder, wie auch schon im Hinspiel, nicht über ein 5:3 Sieg hinaus. Dabei stand der Sieg mit fünf Dreisatz-Spielen auf sehr wackeligen Beinen. Dass das Spiel schwer werden würde wusste man allerdings. Ohne Julia Fischer und Frank Schlosser konnte man nicht aus dem Vollen schöpfen. Auch der Einsatz von Manuel Massari war verletzungsbedingt nicht sicher. Mit der Last im Gepäck trotzdem einen Sieg einfahren zu müssen kamen die ESVler nicht wirklich richtig in Schwung. Im ersten Herrendoppel taten sich Tom Nirschl und Marc Schwenger gegen die stark spielenden Ansbacher Lukas Rupp und Wladislaw Kuguschew sichtlich schwer. Erst im dritten Satz dominierten sie ihre Kontrahenten.

Die Ersatzspieler Tatjana Friedrich und Angela Klaßmüller blieben trotz großartigem Einsatzes und tollem Spiel im Damendoppel leider chancenlos. Auch Manuel Massari konnte nicht seine beste Leistung abrufen und musste sich im ersten Einzel gegen Lukas Rupp im dritten Satz mit 21:23 geschlagen geben. Ein fest eingeplanter Punkt ging somit verloren, was den Sieg gefährdete. Vanessa Seele jedoch zeigte Konstanz und holte das Dameneinzel in zwei Sätzen, sowie das Mixed mit Tom Nirschl in drei Sätzen.

Ein taktisch überlegenes Spiel machte Mark Schwenger gegen Wladislaw Kuguschew. Dennoch musste er phasenweise um den Sieg bangen, denn mit großen Kampfgeist verlangte Kuguschew dem ESVler alles ab. Mit einer insgesamt durchwachsenen Leistung der Flügelräder gegen die stark aufspielenden Ansbacher, deren Publikum ihre Mannschaft noch nach vorne peitschte, kann man sich mit diesem 5:3 glücklich schätzen. Was am Ende jedoch zählt, sind wie immer nur die Punkte.

 

Bericht: Manuel Massari

Bilder: Regina Laukemann

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