Nürnberger Stadtmeisterschaft – ein Turnier mit Tradition

The same procedure as last year? …the same procedure as every year! 90 Jahre sind es zwar nicht, aber trotzdem schaut die Nürnberger Stadtmeisterschaft inzwischen auf eine lange Tradition zurück. Seit 2003 werden jährlich die besten Spieler im Hobby- und Amateurbereich im Raum Nürnberg gesucht und gefunden. Doch seit vier Jahren geht der ESV-Flügelrad einen großen Schritt weiter. Mit dem Wechsel aus der vereinseigenen Halle in die Sporthalle des Berufsschulzentrums am Berliner Platz wurde das Turnier deutlich vergrößert und professionalisiert. Dabei etabliert es sich als ein immer beliebteres Turnier für Hobby-, Amateur- bis teilweise sogar Profispieler, und das mit immer größeren Einzugsgebiet. Ob Würzburg, München, Dresden, Chemnitz, vielen Spielern ist ein weiter Weg nicht zu weit, um dort antreten zu können. Selbst Spieler aus Österreich nehmen die weite Reise auf sich. Somit nahm im Schnitt jeder der 176 Spieler ziemlich genau 90km auf sich, um bei den 323 ausgetragenen Spielen dabei zu sein.

Nicht nur die Stadtmeisterschaft hat Tradition, sondern auch das Wetter. So messen sich die Kontrahenten normalerweise bei solch schweißtreibenden Temperaturen und stickiger Luft, dass ihnen hin und wieder der Schläger aus der Hand zu rutschen scheint. Ohne Schläger lässt es sich bekanntlich nicht spielen, weshalb eine Aufgabe natürlich unvermeidbar wird. Im letzten Jahr waren es 15 Spieler, die der Hitze wegen ausschieden. Dieses Jahr dagegen hielten fast alle den widrigen klimatischen Bedingungen stand. Sehr erfolgreich spielten sich auch ESVler selbst zum Titel des Nürnberger Stadtmeisters. Julia Fischer und Yvonne Freund belegten Platz 1 im Damendoppel A, sowie Manuel Massari mit seinem Partner Fabian Holzer (Neuhausen-Nymphenburg) im Herrendoppel A. Yvonne Freund sicherte sich außerdem auch im Dameneinzel A den obersten Platz auf dem Treppchen.

Große Anerkennung verdienen die Organisatoren und ehrenamtlichen Helfer, die wie jedes Jahr einen reibungslosen Ablauf mit toller Bewirtung ermöglichen. Unermüdlich arbeitet das eingeschworene Team an der professionellen Umsetzung und somit am Fortbestehen des Turniers. Damit das Turnier weiterhin so begehrt, weiterhin ein Ort des Zusammenkommens von Spielern aus unterschiedlichsten Leistungsklassen als auch Gegenden und weiterhin die Gelegenheit eines freudvollen Austausches mit netten Menschen bleibt, sind die ehrenamtlichen Helfer auf eines angewiesen: noch mehr anpackende Hände, die das Team bereichern. Sei es nur als Kuchenbäcker. Vielleicht kann der ESV dann in 75 Jahren wirklich einen 90. Geburtstag feiern.

 

Hier geht’s zur Bildergalerie von Marcus Mehlich:  http://www.frankenlandfoto.de/Bilder-FF/180721_22_BM_Nbg_StadtMS/index.php 

 

Bericht: M.Massari

Bilder: Marcus Mehlich, Julia Fischer

Alle in einem Boot – die Abteilung zeigt (schwankendes) Talent beim Paddeln

Nicht nur auf dem Spielfeld halten die Spieler des ESV zusammen, auch außerhalb der Halle hat die Abteilung immer mächtig Spaß. Fast schon eine Tradition ist das jährliche Paddelevent im fränkischen Raum. Hier kommen Jung und Alt mannschaftsübergreifend zusammen und im Mittelpunkt steht ein lustiger und zünftiger Tag zusammen. Während einige beim Paddeln und Steuern schon Übungseffekte der letzten Jahre verzeichnen konnten, ging jedoch auch das ein oder andere Boot regelmäßig baden oder gondelte von Gebüsch zu Gebüsch, was für viel Gelächter, Sprücheklopferei und allseitige Belustigung sorgte. Hier Impressionen zum Tag:

Zwei ESV-Spieler im Bundeskader

Der Deutsche Badminton-Verband hat zum 01. Juli 2018 die Liste der Bundeskaderspieler für das 2. Halbjahr neu ernannt. Im Bundeskader sind mit Kilian Maurer und David Persin auch zwei Spieler des ESV Flügelrad, die unsere Mannschaften ab der kommenden Saison verstärken werden. 

Das Kadersystem in Deutschland besteht seit über 30 Jahren. Es bildet die Grundlage für die Auswahl von Athleten und deren gezielter Förderung. Der Kaderstatus ist darüber hinaus Kriterium für viele Fördereinrichtungen: die Service- und Betreuungsleistungen der Olympiastützpunkte, die Förderung der Stiftung Deutsche Sporthilfe, der Bundeswehr und der Bundes-/Landespolizei etc.
Im Konzept zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung wird ein gezielter Leistungsaufbau vom Nachwuchskader über den Perspektivkader zum Olympiakader angestrebt. Alle Kaderathleten der jeweiligen Spitzenverbände werden seit 01.01.2018 in einer einheitlichen Kaderstruktur zugeordnet.

  • Athleten, die sich aus dem bisherig vom Spitzenverband benannten A-Kader rekrutiert haben, werden dem Olympiakader (OK) zugeordnet.
  • Ausgewählte Athleten, die sich aus dem bisherig vom Spitzenverband benannten B-Kader und C-Kader (mit herausragender Leistungsperspektive) rekrutiert haben, werden dem Perspektivkader (PK) zugeordnet.
  • Ausgewählte Athleten, die sich aus dem bisherig vom Spitzenverband benannten B-Kader rekrutiert haben, werden dem Ergänzungskader (EK) zugeordnet.
  • Athleten, die sich aus dem bisherig vom Spitzenverband benannten C-Kader rekrutiert haben, werden dem Nachwuchskader 1 (NK 1) zugeordnet
  • Athleten, die sich aus dem bisherig vom Spitzenverband benannten DC-Kader rekrutiert haben, wer-den dem Nachwuchskader 2 (NK 2) zugeordnet
  • Athleten, die sich aus dem bisherig vom Landesverband benannten D-Kader rekrutiert haben, werden dem Landeskader (LK) zugeordnet

Hier alle bayerischen Athleten in der Zusammenfassung:

  • Kilian Maurer, NK 2, (ESV Flügelrad Nürnberg) (Trainingsstandort: Landesleistungsstützpunkt Nürnberg)
  • David Persin, NK 2, (ESV Flügelrad Nürnberg) (Trainingsstandort: Landesleistungsstützpunkt Nürnberg)
  • Friederike Rudert, NK 2 (TSV Freystadt) (Trainingsstandort: Landesleistungsstützpunkt Nürnberg)
  • Ann-Kathrin Spöri, NK 1 (TuS Geretsried) (Trainingsstandort: BSP Mülheim a. d. Ruhr)
  • Monika Weigert, NK 2 (TSV Neuhausen-N.) (Trainingsstandort: Landesleistungsstützpunkt Nürnberg)
  • Annabella Jäger, NK 1 (TSV Freystadt) (Trainingsstandort: Landesleistungsstützpunkt Nürnberg)
  • Johannes Pistorius, NK 1, (TSV Freystadt) (Trainingsstandort: BSP Saarbrücken)

Hier geht es zu der Bundeskaderliste des deutschen Badminton-Verbandes.

 

Bericht und Bilder: L.Gunzelmann

Neue C-Trainer für den ESV

Herzlichen Glückwunsch an Michi und Alex zum erfolgreichen Abschluss ihrer Trainerausbildung!

Nach zwei Wochenlehrgängen in der Sportschule Oberhaching fand am vergangenen Wochenende die Prüfung für den C-Trainerschein statt. Beide schlossen ihre Ausbildung damit sehr erfolgreich ab und sind nun Badminton C-Trainer für Leistungssport
Das finden wir super! Wir sind stolz auch Euch Jungs!

Ticket für die Europameisterschaften der Badminton-Senioren 2018

Der ESV hat sich tatsächlich mit drei Herrendoppeln für die Europameisterschaften 2018 in Spanien qualifiziert.

Mit tollen unerwarteten Leistungen warteten die Oldies vom ESV bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Völklingen vom 11.-13.05.2018 auf.

So erzielten in der leistungsstarken 035 – Klasse – Stefan Tartar mit Frank Schlosser einen hervorragenden 3.Platz im HD.

Dem standen Florian Körber und Sascha Firth in keiner Weise nach. Auch sie schlossen mit einem 3.Platz bei der 040 ab.

Noch mehr hätten Stephan Wilde mit Stefan Lechner (TSV Lauf) erreichen können. Sie scheiterten in einem engen 3.Satz mit 21:19 am Einzug ins Finale in der Klasse 050 und so wurde es auch hier der leider “ undankbare “ 3.Platz. Egal, Europa ruft für alle drei Herrn-Doppel-Paarungen des ESV.

Der qualifizierte Senior der Abteilung Lutz Sedler mußte sich in 070 mit neuem Partner aus Baden-Württemberg, obwohl hoch motiviert, mit einem 9. Platz aus 16 Doppeln verabschieden. Neuer Versuch mit festem Partner aus Mittelfranken folgt deshalb 2019.

Die MX am Sonntag erbrachten für Frank Schlosser und Sascha Firth noch gute 1/4 Finalplätze, während die HE am Freitag für Frank und Stefan bereits in der 1.Runde  das Aus bedeuteten. Lediglich Florian Körber „rettete“ sich hier noch in die 3.Runde.

Trotzdem kann die Badminton-Abteilung vom ESV auf seine Akteure bei einer Deutschen Meisterschaft wirklich stolz sein.

Bericht: L.Sedler

Hoch und Tiefs einer Saison für die VI. vom ESV

Ohne konkrete Ziele wurde in die Saison 2017/18 gestartet. Nach einer erfolgreichen Vorrunde sprang ein guter 3.Platz in der A-Klasse Ost heraus.

Mit Björn Viehwanger als neue Nummer 1, zumindest auf dem Papier wurde voller Engament die Rückrunde in Angriff genommen. Ohne ihn ging gleich das Auswärtsspiel bei TV Altdorf mit 5:3 verloren. Dem folgten überzeugende Siege am 17./18.2. gegen TV Hersbruck 2 und dem Tabellenzweiten ATV Frankonia Nürnberg mit 8:0 und 6:2. Gegen den ATV konnte die 6:2 Niederlage in der Vorrunde klar revidiert werden.

Am 10./11.3.. konnte die VI. wieder mal leider nur mit einer Dame beim BC Nürnberg 2 und TSV 1846 Nürnberg 4 antreten und musste so eine knappe 5:3 Niederlage beim BC hinnehmen, dem aber am Sonntag ein klarer 6:2 Sieg beim TSV folgte.

Die Krönung der nicht vollständig antretenden Mannschaft musste dann am letzten Spielwochenende beim ASV Möhrendorf 2 und dem Tabellenführer TV Erlangen 2 hingenommen werden. Es hagelte eine deftige 7:1 Niederlage (mit nur einer Dame) in Möhrendorf.

Am Sonntagmorgen standen dann 5 Herren beim Tabellenführer in Erlangen in der Halle, leider ohne Dame. Das Spiel ging kampflos mit 8:0 an Erlangen, die mit Ersatz nach ihren Aufstieg locker zu schlagen gewesen wären.

Unter solchen Aspekten macht Badminton wirklich keinen Spaß, vor allem nicht für die Mannschaftsführer und den gegenerischen Teams, die immer spielbereit da waren.

Fazit nach verkorkster Rückrunde: 5.Platz mit 14:14 Punkten. Es wäre bedeutend mehr drin gewesen. Nächste Saison wird wieder mit voller Kraft angegriffen.

 

Bericht: L.Sedler

ESV 2 – Vizemeister in der Bayernliga

Die Saison 2017/2018 war für die zweite Mannschaft des ESV eine sehr erfolgreiche.

Am Anfang der Saison beim Auftakt gegen die dritte Mannschaft des ESV, die ebenfalls in der Baynerliga aktiv ist, zeigte sich, dass die alten Herren und jung gebliebenden Damen gegen die jugendliche Energie, sich ganz schön würden anstrengen müssen, um die diesjährige Saison erfolgreich zu gestalten.

In Team 2 spielte diese Saison der halbe ESV Vorstand. Zum Abteilungsleiter Florian Körber, der mit dem Eventwart Sascha Firth auch den amtierenden Vize-Südostdeutschen Meister stellte, reihten sich dazu noch der Sportwart und Mannschaftskapitän Christoph Jonas und Jugendwärtin Nora Rohde ins Team ein. Letztere sorgte auch gleich selbst für den kommenden ESV Nachwuchs und wurde 2018 dann stolze Mama. Gratulation.

Ergänzt wurde das Kern Team durch den noch jugendlichen Wind der Tatjana „Tati“ Friedrich und Norbert „Running Man“ Ebenhöh, der mit gerade mal 5 Niederlagen in 34 Spielen ein absoluter Punktegarant war und damit jede Statsitik diese Saison anführt. Durch die Schwangerschaft von Nora, rückte Amelie Schmidt (ehemals Storch) meist als Ersatz in die Mannschaft. Auch hier gratulieren wir zur Hochzeit in dieser Saison. Amelie war dazu die erfolgreichste Dame von Team 2 und verlor für ihr Team ein Einzel, sowie krankheitsbedingt ein Mixed. Man sieht also, die Mannschaft war gespickt voller Erfahrung und Qualität.

Wie jede Saison bleiben natürlich ein paar Highlights, die auch diese Saison geprägt haben. Darunter gehören z.B. der Sieg der Damen am letzten Spieltag gegen Lauf im Damendoppel. Warum dies so überraschend war? Weil die Gegnerinnen gefühlt seit Jahren kein Spiel mehr verloren haben.

Oder wie Sascha aufgrund fehlender luftiger Sporthose als Ersatz kurzerhand zur Arbeitskleidung von Frau Schmidt griff und im Rock erfolgreich auflief um 2 Punkte nach Hause zu schaukeln.

Aber auch traurige Momente zierten den Verlauf der Saison. Zum einen war dies die Spielabsage gegen den Tabellenführer, da im gesamten ESV die Grippewelle umging und man keine Mannschaft stellen konnte. Oder aber die Tatsache, dass an vier Spieltagen die halbe Mannschaft mit grippalem Infekt und leichtem Fieber am Feld stand. Nicht um zu gewinnen, aber um für das Team da zu sein, was durch Siege der gesunden Leute dann auch dankbar gewürdigt wurde.

Legendäre Ballwechsel, Laufduelle und „knappe Kisten“ nicht zu vergessen. Bedanken möchten wir als Team uns auch noch mal bei den Ersatzspielern: Amelie Schmidt, Yvonne Freund, Gela Klaßmüller, Kirsten Helmsauer, Christiane Schmidt, Ana Schatova, Lina Weber,  Stefan Tatar, Jens Näser und Alexander Kreß ohne die wir dieses Ergebnis nicht geschafft hätten.

Am Ende stehen 25 Siege, 1 Unentschieden und 5 Niederlagen auf dem Konto, damit Platz 2 und ein verdienter Vizemeistertitel in der Bayernliga. Ein absolutes Topergebnis mit etwas Luft nach oben. Es war eine sehr tolle Saison mit einer sehr zuverlässigen, motivierten Mannschaft und sehr gutem Teamgeist.

Für die neue Saison bleibt dann nur die Frage stehen: Was wäre eigentlich, wenn die Spielerinnen und Spieler von Team 2 auch mal wieder trainieren würden? 🙂

Danke TEAM für eine geile Saison!

Euer Teamchef

 

Bericht: C.Jonas

5. Mannschaft sichert sich den Klassenerhalt

Der Start in der Bezirksliga Nord fiel der 5. Mannschaft schwer. Schon zu Beginn mussten schwere Niederlagen eingesteckt werden. Teils, weil man nicht in Stammbesetzung antrat oder Verletzungen die Mannschaft schwächten.

Es wurde klar, an einen Aufstieg wie letzte Saison ist nicht zu denken. Am Ende der Vorrunde landete die 5. Mannschaft am vorletzten Platz in der Tabelle. Nun begann der Kampf um den Klassenerhalt.

Die Rückrunde startete für Team 5 mit einem Sieg und auch die personelle Lange in den anderen Mannschaften war so günstig, dass man nahezu mit Stammbesetzung spielen konnte. Trotz der gestärkten Aufstellung mussten aber zwei weitere bittere Niederlagen verkraftet werden. Auch andere Mannschaften in der Liga machten es dem ESV Team nicht leicht. Mehrmals gewannen die Tabellennachbarn überraschend gegen stärkere Gegner, gleichten somit weitere hart erkämpfte Erfolge der Mannschaft in der Tabelle wieder aus und so verblieb man immer noch auf dem vorletzten Platz.

Erst der letzte Heimspieltag entschied alles. Der Gastverein, für den es ebenso noch um den Klassenerhalt ging, bot alles auf, um es den ESV´lern schwer zu machen. Doch obwohl sogar unser 1. Stammherr kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel, meisterte das Team die Herausforderung. In einem spannenden Spiel und mit viel Unterstützung aus den ESV-Reihen besiegelte die Mannschaft mit einem 5:3 den Klassenerhalt und sicherte den Platz in der Tabelle.

Besonderen Dank gilt hierbei auch den vielen Ersatzspielerinnen und -spielern, die aufopferungsvoll und erfolgreich ihren Beitrag dazu geleistet haben.

 

Bericht: A.Shatova

4. Mannschaft schafft den Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga

Das ersehnte und fest angestrebte Ziel der 4. Mannschaft, nach dem Abstieg in der letzten Saison direkt wieder den Aufstieg in die BOL zu schaffen, stand bis zum letzten Spielwochenende auf Messers Schneide. So begab sich das Team am Samstag bei strahlendem Sonnenschein gut gelaunt und hoch motiviert in die heimische Halle, bereit, die letzten Klarheit bringenden Punkte zu erkämpfen.

Trotz krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen konnte die Mannschaft zwei Siege auf ihrem Konto verbuchen und ihre Gegner vom TV 1846 Nürnberg mit 7:1 und die Gäste aus Katzwang mit einem 5:3 schlagen. An dieser Stelle gilt ein großer Dank an unsere flexiblen Helfer Ralf Hallmen, der trotz jederzeit bevorstehender Geburt seines ersten Kindes kurzfristig für die Mannschaft antrat, und Katja Knödel, die beherzt für unsere erste Dame Kirsten Helmsauer einsprang und wichtige Punkte holte.

Mit dem Plan, in dieser Saison nichts anbrennen zu lassen und möglichst alle Pleiten-Pech-und-Pannen zu umgehen, war das Team in die Saison gestartet. Der Start verlief reibungslos und rasch kletterte die Mannschaft auf den ersten Tabellenplatz. Diesen zu halten ist jedoch bekanntlich schwer und auf kleinen Punktvorsprüngen ausruhen sehr gefährlich. Also taten die Mannschaftsführer alles, um jeweils mit dem bestmöglichen Team um die Stammspieler anzutreten und taktisch klug aufzustellen. Kleinere Planänderungen konnten nach Gesprächen gut kompensiert werden, sodass auch phasenweise die 5. Mannschaft in der Parallelliga bei ihrem Ziel des Klassenerhalts unterstützt werden konnte.

In der Mitte der Rückrunde schien das Team also auf der Zielgeraden zu sein. Der Schein traf jedoch plötzlich auf die Wirklichkeit – nämlich am vorletzten Spielwochenende, an dem die Pleiten-Pech-und-Pannen den ESV doch noch heimsuchten. Ausgerechnet gegen die Tabellenkonkurrenten aus Wernsbach-Weihenzell griff die Grippe mit langen Armen nach den Spielern. Aus Ermangelung von Ersatzspielern schleppte man sich also krank in die Halle und erkämpfte sich mit letzter Kraft ein Unentschieden. Der härtere Schlag folgte jedoch am nächsten Tag. Im Damendoppel landete unsere erste Dame Kirsten Helmsauer bei einem Umsprung so unglücklich auf ihrem linken Bein, dass sie schmerzerfüllt zu Boden sank. Wenige Tage später gab die ärztliche Diagnose Sicherheit über den bereits bestehenden Verdacht  – Kreuzbandriss! Demnach fiel Kirsten also für das letzte wichtige Spielwochenende aus und wird auch zum Teil in der kommenden Saison noch schmerzlich fehlen. Wir wünschen an dieser Stelle eine gut verlaufende Operation und Reha, einen rasche Genesung und viel Durchhaltevermögen. Wir freuen uns, dich schnellstmöglich wieder in der Halle begrüßen zu können!

Dennoch wurde der mit den letzten beiden Siegen besiegelte Aufstieg bereits am Samstag mit Sekt begossen. Nach Verschnaufpause gilt es dann, sich auf die Bezirksoberliga vorzubereiten. Das Ziel für die kommende Saison steht bereits fest: auf jeden Fall die Klasse halten und den neuen Gegnern ein bisschen Schneid abkaufen!

Bild: M.Mehlich

1 2 3 14